Suche
 > Home > Weinjahr  
zur StartseiteKontaktLinksImpressumSitemapSuche
Aktuell: Traubenlese 2009

Ein Tag während der Traubenlese

 

Als erste beginnt Marlies den Tag, um das Frühstück für unsere Feriengäste vorzubereiten.

 

Der Vormittag ist noch eher ruhig. Es werden kleinere Arbeiten erledigt oder Besorgungen gemacht.

 

Um 12:45 Uhr kommen unsere fleißigen Helfer für die Traubenlese. Alles Freunde und Bekannte aus Martinsthal und Umgebung. Nun sind wir bis 17 Uhr fleißig am Traubenlesen.

 

17:45 Uhr - Nachdem wir zu Hause angekommen sind, werden die Trauben, die von Botrytis betroffen sind, sofort auf die Kelter gebracht. Diese läuft ca. 2 Stunden. In der Zwischenzeit können wir uns um die Moste vom Vortag kümmern.

Die gesunden Trauben lassen wir während dessen in ihrem Saft ziehen, so dass sich Aromen aus der Schale auslaugen können und in den Most übergehen.

 

Ca. 20:15 Uhr: Die erste Kelter ist fertig - nun müssen die Trester auf den Hänger gescheppt und die 2. Kelter befüllt werden.

 

Ca. 22:30 Uhr: Die 2. Kelter ist fertig - wieder Terster scheppen. Anschließend muss noch alles sauber gemacht werden.

 

Ca. 24:00 Uhr: Feierabend!

 

 

 

17. Okt.: Unsere Spätburgunder

Als letzte Träubchen in diesem Jahr bringen wir unsere Spätburgunder Trauben aus dem Langenberg und dem Rödchen ein, die nun für etwas mehr als 14 Tage auf der Maische zu Rotwein vergären werden. Hier konnten wir zwar sehr wenige, dafür aber vollreife und zuckersüße Beeren ernten.

 

 

16.Okt.: Letzter Tag im Rödchen

Bei einem Wechselbad des Wetters von kurzem Regen zu dann doch noch 2 Stunden Sonnenschein bringen unsere fleißigen Erntehelfer die letzten Träubchen aus dem Martinsthaler Rödchen ein. Nochmals Most von über 100 °Oe! Nun sind wir alle glücklich, dass wir unsere Rieslinge eingebracht haben. Anschließend stoßen wir bei einem Gläschen Sekt an.

 

 

15. Okt.: 2. Teil im Rödchen

Heute geht nochmals darum möglichst viele gesunde Trauben aus dem Weinberg zu ernten: in ein "Büttchen" der Leser fallen die gesunden, vollreifen, goldgelben Trauben und in den anderen die Botrytis Trauben.

 

 

14. Okt.: letzter Teil in der Wildsau

Heute bringen wir noch die Trauben aus den höher gelegenen Weinbergen ein. Hier kommt unsere Martinsthaler Wildsau Qualitätswein trocken her - doch in diesem Jahr haben diese Trauben fast Auslese - Qualität! Wir können uns kaum daran erinnern, wann wir schon mal solche Mostgewichte (°Oechsle) hier geerntet haben!

 

 

13. Okt.: Heute beginnen wir im Rödchen

Gerade nieselt es schon wieder ein bisschen (9:45 Uhr) - damit bleibt es eine Zitterpartie,...

Heute Nachmittag soll es in unserem besten Weinberg im Martinsthaler Rödchen weiter gehen. Aber dafür brauchen wir den in der Wettervorhersage angekündigten Sonnenschein,...

Sonnenschein und Regen,.... deshalb mussten wir schon um 16:30 Uhr auf hören - aber das was wir einbringen konnten, war grandios: 96°Oe bei den gesunden, vollreifen Trauben und sogar 103°Oe bei den ausselegtierten Botrytis Trauben. Das dürfte das notwendige Potential für den 2009er Riesling "S" geben!

 

 

 

 

12. Okt.: bei Bilderbuchwetter die nächste Parzelle in der Wildsau

Heute wurden mühselig die faulen von den gesunden Trauben getrennt. Durch den Regen in den vergangenen Tagen ist die Botrytis Fäule voran geschritten und wir kamen nur noch langsam voran.

Damit ist die Lese in der Wildsau in den Weinbergen, die sich in der Nähe von Martinsthal befinden, abgeschlossen. Die Parzellen in der Nähe des Waldrandes brauchen noch ein paar Tage zum heranreifen - dort sehen die Trauben auch noch weitestgehend gesund aus.

 

 

11. Okt.: Sonntag - nun ist der Keller dran

Nachdem wir uns Gestern dazu entschieden hatten nicht mehr zu lesen und allen Lesehelfern abgesagt hatten kam doch noch die Sonne heraus. So ist es eben manchmal,... aber besser als weiter Dauerregen!

 

Da nun im Keller erst einmal alle Moste versorgt sind, können wir uns ausgiebig der Gärung widmen: d.h. wie stark gären die einzelnen Tanks, wie entwickelt sich die Aromatik - ist alles in Ordnung?

 

Aber insgesamt wird es ein Tag um Luft zu holen, bevor es Morgen in die 2. Lesewoche geht.

 

 

 

10. Oktober: Regen

Um 11:20 Uhr: Seit heute Morgen regnet es und kein Ende in Sicht,... das bedeutet erst mal Stopp der Lese - mal sehen, ob es heute Mittag besser wird, denn so langsam möchten wir ins Martinsthaler Rödchen wechseln, wo unsere besten Trauben auf die Lese warten. Aber dazu bräuchten wir Sonnenschein,...

 

 

9. Oktober: Teil 3 in der Martinsthaler Wildsau

Heute war das beste Stück in der Martinsthaler Wildsau dran: wir konnten 900 kg reifer, gesunder Trauben im Weingut einbringen. Daraus kelterten wir 600 Liter. Das Mostgewicht dieser Partie stieg nochmals etwas auf 95° Oe, was auf den Punkt eine Auslese bedeutet! Vorerst die beste Partie.

 

Außerdem wurde ein Stück unseren Eltviller Weinbergen mit dem Vollernter gelesen. Auch hier wieder gesunde Trauben.

 

 

8. Okt.: Teil 2 in der Martinsthaler Wildsau

Durch strenge Selektion bringen unsere Handleser top gesunde Trauben mit 94°Oe in die Bütten - langsam näheren sie sich den besten Parzellen in der Wildsau.

 

7. Okt.: erste Lese in der Martinsthaler Wildsau

Heute konnte unsere Handlesemannschaft bei strahlendem Sonnenschein die ersten drei kleinen Weinberge in der Martinsthaler Wildsau lesen: 92° Oe.

 

6. Okt.: Ein Regentag

Heute sah das Wetter leider schlecht aus. Nur der Vollernter konnte um 11 Uhr die am Vortag angekündigten gesunden Trauben lesen - mit 84°Oe - d.h. fast Spätlesequalität. Unsere Handleser mussten dann am Nachmittag aufgrund des Regens eine Pause einlegen. Hoffentlich geht es morgen weiter,...

 

 

5. Okt.: Beginn der Riesling Lese

Heute beginnt in unserem Weingut die Lese der Riesling Trauben.

Dabei sorgen wir zunächst mit unseren Handlesern für eine Selektion der bereits von Botrytis betroffenen Trauben von den gesunden Trauben.

Morgen wird der Vollernter dann 100% gesundes Lesegut in unseren Weinbergen der Lage Eltviller Langenstück lesen können.

 

 

17. Sept.: Der Startschuss fällt!

Als erster Weinberg wird unser Dunkelfelder gelesen: wieder tiefrote Beeren für unseren kräftigen Cuvéerotwein. In einer 10 tägigen Maischegärung wird nun langsam Wein daraus.

 

 

 

Der Rebschnitt 2008

Dezember 2007 bis Anfang Februar

Der Rebschnitt legt den Grundstein für die Qualität eines Jahrgangs! Denn hier lassen sich Triebe reduzieren, an denen sich später Trauben befinden.

 

Besonders wichtig war für uns dieses Jahr der Rebschnitt in dem 2006 angelegten Jungfeld in der Weinbergslage Martinsthaler Rödchen. Denn in diesem Jahr werden wir hier das erste Mal Trauben ernten können. Somit dürfen Sie sich mit dem Jahrgang 2008 auf eine breitere Auswahl an Weinen aus der Lage Martinsthaler Rödchen freuen.

 

 

Das "Ausheben"

Bis Ende Februar

Als "Ausheben" wird das Herausziehen der überflüssigen Rebtriebe nach dem Rebschnitt bezeichnet. Die Triebe legen wir in die Mitte der Rebzeilen. Dort werden sie von einem Häcksler zerkleinert und dienen dadurch als natürlicher Dünger. Diese Arbeit fand bis Mitte Februar statt.

 

 

"Ausbessern"

Bis Anfang März

Jedes Jahr werden durch Witterungseinflüsse insbesondere Holzpfähle, aber auch Anker und Drähte, beschädigt. Diese wurden bis Ende Februar ausgebessert.

Dank des Einsatzes von Metallpfählen in jüngeren Weinbergen, kann diese Arbeit gegenüber früheren Jahren erheblich verkürzt werden.

 

 

Düngung

Ende März

Die Traube lagert eine Vielzahl an Nährstoffen in ihren Beeren ein. Diese Nährstoffe wurden dem Boden entzogen. Durch gezielte Einsaaten, das Ausbringen der Trester und häckseln der Rebtriebe können dem Boden bereits Nährstoffe zurück gegeben werden. Jedoch reicht dies in der Regel noch nicht aus.

 

Bodenuntersuchungen geben daher den genauen Nährstoffhaushalt der Böden wieder. Wir achten darauf, dass solche Untersuchungen regelmäßig durchgeführt werden, um eine optimale Nährstoffversorgung der Reben zu gewährleisten.

 

Ende März war es dieses Jahr wieder soweit. Durch das Ausbringen von Nährstoffen konnten wir unsere Reben auf die Vegetationszeit vorbereiten.

 

 

Das "Gerten"

Mitte März bis Mitte April

Als "Gerten" wird das Biegen der Reben "nach unten" an den Draht bezeichnet. Diese Arbeit ist wichtig, damit die neuen Triebe, die ca. Mitte Mai aus diesen Reben kommen werden, gleichmäßig austreiben.

Mit dieser Arbeit sind die Reben optimal für das Weinjahr 2008 vorbereitet.

 

 

Der Austrieb

Ende April

Wir konnten das Gerten in diesem Jahr bereits Mitte April abschließen, so dass unsere Reben nun auf den Austrieb warten. Am Hausstock ist bereits das erste Grün zu sehen. In den Weinbergen steht er nun auch unmittelbar bevor.

 

 

Der Austrieb Teil II

Anfang Mai

Ungewöhnlich spät, im Vergleich zu den vergangenen Jahren, fand nun in allen Weinbergen der Austrieb statt. Die ersten Blättchen sind bereits zu sehen.

 

Da die Begrünung in den Gassen bereits recht hoch gewachsen ist, findet nun das erste "Mulchen" (Mähen des Grases) statt.

 

 

 

 

Das "Ausbrechen"

Anfang bis Mitte Mai

Kurz nach dem Austrieb wird mit dem s.g. "Ausbrechen" der Reben begonnen. Darunter ist das wegnehmen von störenden Trieben, z.B. am Rebstamm gemeint. Würden wir diese Triebe einfach wachsen lassen, so würde die Rebe schon nach kurzer Zeit ziemlich wüst aussehen und könnte sich nicht mehr mit ihrer Energie auf die Rebtriebe konzentrieren, an denen Trauben heranreifen sollen.

 

In den Weinbergen, in denen wir eine besondere Qualität ernten wollen, werden wir mehr Triebe wegnehmen, um bereits hier den Wuchs zu regulieren.

 

In unserem Jungfeld ist ein genaus Ausbrechen besonders wichtig, da die ersten Lebensjahre eines Rebstocks prägend für seine zukünftige Entwicklung sind. Würden wir die Reben jetzt vernachlässigen, so würde sich dies äußerst negativ auf die Qualität in den nächsten Jahren auswirken.

 

 

Das "Heften"

Ab Ende Mai

Ab Ende Mai sind die Triebe so lang, dass Sie ohne Halt in einem Drahtrahmen umknicken würden. Deshalb stützen wir sie von beiden Seiten mit einem Draht. Diese Drähte müssen durch die so genannte "Heftarbeit" in die Richtige Position gebracht werden. Dies geschiet bei uns in 3 Arbeitsgängen. D.h. wir gehen jede Weinbergszeile 3 mal ab, um unseren Reben einen optimalen Halt und damit gute Bedingungen für ihre weitere Entwicklung im Weinjahr geben zu können.

 

 

Die Blüte

Mitte bis Ende Juni

 

Die Rebblüte dauert normalerweise ca. 14 Tage. In 2008 blüten die s.g. Gescheine jedoch bereits binnen 8 Tagen durch.

Die Zeit der Blüte spielt im Weinjahr eine besonders wichtige Rolle für die Qualität der späteren Trauben. Ist es zu dieser Zeit feut und nass, so besteht die Gefahr, dass sich Pilze, die zur Fäulnis führen, in den Trauben einnisten.

Somit ist dank der schnellen Blüte ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung guter Ernte getan.

 

 



Weinjahre im Rückblick:

 

Weinjahr 2009

 

Weinjahr 2008

 

Weinjahr 2007

 

Weinjahr 2006

 

Weinjahr 2005